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Renten-Staatsfonds, warum immer neue Rentenvarianten

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Pressemappe

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Die staatliche Rente ist sicher?

Es scheint pure Verzweiflung in den gesetzlichen Renten zu herrschen. Blüm sagte „die Renten sind sicher“, von der Leyen sagte „ 2.500 Euro Brutto reichen für eine Rente auf Grundsicherungsniveau“. Nun soll, nach norwegischem Vorbild, ein Rentenstaatsfonds die Rentenmisere und die Altersarmut „bekämpfen“.

Die gesetzliche Renten

Fakt ist wohl das Millionen Rentner in der sogenannten Grundsicherung landen werden. Daran ist Hartz IV wohl nicht wirklich unschuldig. Die Fremdentnahmen aus den Rentenkassen, „Sonderrenten“ (Intelligenz-Renten) aus dem Wiedervereinigungsvertrag, die Mütterrente, die Rente mit 63 Jahren ohne Abzug, Die Deckelung bis zu welcher Gehaltshöhe Beiträge zur Rentenversicherung eingezahlt werden, die Rentenabsenkungen und nicht zuletzt auch die anerkannten Flüchtlinge.

Riester, betriebliche Altersvorsorge (bAV), Rüruprente

Altersarmut bekämpfen... Riester sollte es für die abhängig Beschäftigten richten. Dazu die betriebliche Altersvorsorge. Die Selbständigen bekamen die Rüruprente. Dazu die private Lebensversicherung und Rentenversicherung. Geholfen hat bis heute alles nichts. Die Euro - Finanzkrise kam 2008 dazwischen. - Guthabenzinsen zwischenzeitlich bei 0.

Wenn die Wirtschaft unter dem „Mindesthohn“ stöhnt

Hans-Werner Sinn meint das wir den Mindestlohn absenken müssen. Was im genaueren Hinsehen zwei Komponenten hat: der Steuerzahler subventioniert die Firmen und Konzerne mit billigen Arbeitskräften, weil Hartz IV Aufstocker und später die Rentenkassen durch die Grundsicherung.

Gleichzeitig werden die prekären Arbeitsverträge weiter gefördert. Das Argument ist einerseits; die vielen Flüchtlinge müssen in Lohn und Brot gebracht werden weil der demographische Wandel schon heute einen bedeutenden Facharbeitermangel aufweist.

Auf der andern Seite sind wohl, je nach Statistik, mal gerade 10 Prozent der Flüchtlinge für den deutschen Arbeitsmarkt vermittelbar. Der Rest der Flüchtlinge muss mindestens 3 bis 4 Jahre integriert und durch Umschulungskurs und Qualifizierungsmaßnahmen dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen. Also, so Sinn, runter mit dem Mindestlohn... auch für Langzeitarbeitslose.

Fragen die sich zur gesetzlichen Rente aufwerfen

Warum dauernd Experimente mit immer neuen (freiwillige) Varianten von und zu den gesetzlichen Renten? Warum bedarf es eines Renten-Staatsfonds, könnte nicht einfach die Beitragsbemessungsgrenze gestrichen werden? Wäre es nicht sinnvoller ALLE in die gesetzliche Rentenversicherung einzubinden? Warum das norwegische Modell, sind die Schweizer mit ihrem Rentenmodell nicht auch ein Renten-Vorbild. Und die nächste Frage die sich aufwirft; Ist der Staat der bessere Vermögensverwalter?