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Schadensersatzklagen gegen Vermittler

Geschrieben von Dr. Duncker am . Veröffentlicht in Pressemappe

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Haftungsdach und Außenauftritt

Dieses Betätigungsfeld haben Anlegerschutzanwälte seit ein paar Jahren als lukrative Einnahmequelle entdeckt. Vermittler welche geschlossene Fonds vertreiben sehen sich derartigen Klagen geschockt ausgeliefert. Zu den Unmengen von Papier und der zeitlichen Belastung, kommen dann noch die finanziellen Belastungen solcher Klagen dazu. Ohne professionelle fachanwaltliche Hilfe stehen viele Vermittler auf verlorenem Posten.

Haftungsfallen nach Möglichkeit umgehen

Viele Kriterien spielen schon im Vorfeld eine große Rolle um nicht in eine Haftungsfalle zu treten.

  • Falscher Außenauftritt; Homepage, Impressum, Briefpapier, Visitenkarten, etc.
  • Gewerbeerlaubnis für Vermittler.
  • Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für Makler.
  • Vermittlung oder Beratung.
  • Prospektübergabe und Prospektmaterial.
  • Protokollierung, Beratungsprotokoll.

Ein Beispiel: Infinus - Haftungsdach-Vermittler im Fokus der Anwälte

Anlegerschutzanwälte versuchen Vermittler, welche unter dem Infinus-Haftungsdach arbeiten, wegen Falschberatung haftbar zu machen. Auch hier gilt wieder: Ohne den entsprechenden Fachanwalt wird es für den Vermittler kaum möglich sein sich erfolgreich zur Wehr zu setzen. Ein Team der Kanzlei Schlatter befasst sich stark mit der weitsichtigen Beratung bei Haftungsfragen. Der erfolgreichen Prozessvertretung und Abwehr von Schadensersatzansprüchen.

Dr. Martin Andreas Duncker zu Haftungsdächern

Rechtsanwalt / Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht

Das Thema „richtiger Außenauftritt“ bezieht sich allgemein auf Vermittler, nicht nur auf Vermittler unter einem Haftungsdach, d.h. den „vertraglich gebundenen Vermittler“ im Sinne des KWG. Es ist vielmehr der allgemeine Appell, dass auch die Vermittler, die sich extra zur Beschränkung der persönlichen Haftung eine GmbH gegründet haben, bitte auch so (und nur noch so) im Rechtsverkehr mit Visitenkarten und Briefpapier und Homepage auftreten.

Hierbei kommt es leider immer wieder zu Fehlern, sei es , dass eine veraltete Homepage weiter läuft, die den Anschein einer persönlichen Haftung begründen könnte, dass veraltetes Briefpapier noch „aufgebraucht“ wird oder schlicht in die falsche Schublade gegriffen wird etc.

Diese Aussagen lassen sich daher durchaus auch auf den Makler übertragen

Bei Haftungsdächern gilt grundsätzlich der Ausschließlichkeitsgrundsatz. Ist der Vermittler persönlich einem Haftungsdach angeschlossen, darf er auch nur noch unter diesem Haftungsdach vermitteln – und nur noch die vom Haftungsdach freigegebenen Produkte. Dies ist auch durchaus legitim, schließlich trägt das Haftungsdach für diese Tätigkeiten ja auch die Haftung.

Die rechtliche Gestaltung fängt dann an, wenn der Vermittler persönlich unter dem Haftungsdach tätig ist, aber nebenher auch noch als GF. einer GmbH anderes Geschäft im selben Segment abwickeln will. Das ist formal-juristisch möglich (GmbH = eigene Rechtspersönlichkeit), aber vor dem Hintergrund der Umgehung im Zweifel ein schmaler Grad.

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