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Schwarzarbeit, unangenehme Folgen

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Pressemappe

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Schwarz gearbeitet, 3 x dumm gelaufen

Gestern, 01.08.2013, erging das BGH-Urteil zu Nachbesserungen bei Mängel durch Schwarzarbeit geleistete Handwerkerarbeiten. Auftraggeber und Auftragnehmer haben sich vor Gericht getroffen und das Urteil hatten Beide wohl nicht erwartet.

Schwarzarbeit und Sozialversicherungsbeiträge

Die Sozialversicherungen können die Sozialversicherungsbeiträge bei dem Handwerker nachfordern.  Also wird die Prüfung, z. B. Durch die AOK, erfolgen um festzustellen wie viel noch schwarz gearbeitet wurde. Das kann für den Betrieb teuer werden.

Das Finanzamt

Die Buchprüfer kommen mit Sicherheit ebenfalls zur Buchprüfung, um zu ermitteln wie viel Steuern nicht gezahlt wurden. Ebenfalls rückwirkend. Das kann für einen Betrieb sehr unangenehme Folgen gaben.

Die Schwarz-Arbeiter

Wer schwarz beschäftigt wird hat auch keinen Versicherungsschutz. Das heißt das die Berufsgenossenschaft, bei einem Unfall, genau prüfen wird. Ebenfalls kann es mit der Lohnfortzahlung, bei längerer Krankheit, Probleme geben. Selbst die Krankenversicherung kann Probleme bei den Behandlungskosten durch Schwarzarbeit aufwerfen.

Der Auftraggeber

In dem BGH-Urteil (Bundesgerichtshof) ging es um die Pflasterarbeiten für eine Hofeinfahrt. Die Kosten waren mit 8.000 Euro veranschlagt. Da die Auftraggeberin mit der Arbeit nicht zufrieden war zog sie vor Gericht. Das Urteil: kein Schadenersatz für die schlampige Arbeit. Die Nachbesserungen muss die Auftraggeberin also jetzt zusätzlich bezahlen. Das Finanzamt wird sich hier sicherlich auch noch blicken lassen. Also keine Haftung für Murks am Bau.

Ob die Dame das alle gewusst hat

Es ist zu bezweifeln das der Auftraggeberin dieser Rattenschwanz an Folgen klar gewesen ist als sie den Klageweg beschritten hat. Allerdings hätte der gesunde Menschenverstand hier sicherlich weiter geholfen.Pech für alle beteiligten.

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