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Tipp-Provisionen und Beamte

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Pressemappe

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Gut verdienen mit und im Beamtenjob

Ein Aufschrei geht durch das Land anlässlich der Versicherungsverkäufe in deutschen Amtsstuben. Gefühlte 100 Jahre ist das schon so. Wettbewerbsverzerrung mit Amtssiegel? Hier haben jahrelang alle die Augen zugemacht, auch die freie Presse.

Das Handelsblatt: Irgendwas läuft schief im Beamtenstaat Bundesrepublik.

Wir haben allerdings schon 2008 / 2011 / 2013 darüber berichtet.

Vertrauensleute und Versicherungsverkauf

Als ich 1979 meine Ausbildung im damaligen Fernmeldeamt anfing war das erste das mich der Vertrauensmann zu sich bat.

Bausparvertrag, Lebensversicherung, Hausrat, Haftpflicht, Rechtsschutz, KFZ, - alle Antragsformular waren bereits ausgefüllt und lagen zur Unterschrift bereit. Ich kann mich noch sehr gut an das „salbungsvolle Gespräch“ erinnern. Von besonderen Prämien (Beamtenrabatt) und bevorzugter Behandlung war die Rede. - und nicht besser gewusst, habe ich das unterschrieben. Das der Vertrauensmann gut an mir verdient hat wusste ich zu der Zeit noch nicht.

Jahre später

Ich war bereits in die freie Wirtschaft gegangen und habe mich der Versicherungsbranche verschrieben, hat mich eine große Gesetzlichen Krankenkasse angeworben. „wir können auch Versicherungsverträge an die XY-Versicherung gegen Provisionen vermitteln“, so die Angebote der „Führungskräfte“.

Flugs tauchte ein Mensch der Versicherung auf und erzählte mir was ich noch so nebenbei verdienen könne. Nun hatte ich lange genug in der freien Versicherung gearbeitet um zu wissen was da bezahlt wird und wie einseitig die Bratung von nur EINer-Versicherungsgesellschaft ist. Sicher nicht "zum Wohle des Kunden - sondern zum Wohle der Provisionen"?!

Frage an den „Versicherungsverkäufer“

Wer den die restliche Provision kassiert? Naja, … Ich habe keine Versicherungen vermittelt. 1. habe ich mit der angepriesenen Versicherung schon selber meine (negativen) Erfahrungen gesammelt und 2. fand ich es empörend das mein „Dienstherr“ mich für seinen „Gehaltsaufbesserung“ missbrauchen wollte.

Das wiederum brachte mir erheblichen Ärger ein. Zumal ca. ein halbes Jahr später KV-Kundendaten „verschwunden“ sind welche an PKV-Versicherungen weiter verkauft wurden. Über den Drucker konnte man feststellen wo Diese und von welchem "Kollegen", ausgedruckt wurden.

Mein Gastspiel bei der GKV dauerte 3 1/2 Jahre und endete vor dem Arbeitsgericht. Den Prozess habe ich samt Abfindung gewonnen.

Versicherungsverkauf in Amtsstuben ist normal

Deswegen verstehe ich die ganze Aufregung überhaupt nicht. Sogar die Gewerkschaften plädieren für Versicherungsgesellschaften welch ebenfalls „ihrer“ Gewerkschaft angeschlossen sind...

BaFin und die politischen Akteure

„Eine Krähe hakt der Andern kein Auge aus“. Es wird trotz Kenntnis der Missstände weiter gehen und alle sind glücklich. Man bleibt eben gerne unter sich und teilt die Provisionen eben auch gerne unter sich auf.

Falls Sie eine gute Beratung, Auswahl und freie Entscheidung wünschen und nicht von den angebotenen Standartprodukten gebrauch machen wollen, wir stehen mit den Experten der Fachbereiche gerne zur Verfügung. „Beamtenrabatte“ verteilen wir allerdings nicht.

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Wir stehen für Beratung nach Inhalt und Leistung. Veranschaulicht in den Onlineberatungen der Fachmakler. Frei nach dem Motto: wer verspricht alles zu können, alles zu wissen und alles zu versichern, der kennt weder seine Haftung als Versicherungsverkäufer noch seine Verantwortung gegenüber dem / seinem Kunden. Den Fachanwalt für Versicherungen, Bank- und Kapitalmarktrecht haben wir auch für Sie.