Dübbert & Partner DAS NETZWERK, Versicherungsprüfung, Anlageprüfung, leistungsorientierte und beitragsoptimierte Tarife, das Auswerten des "Kleingedruckten" durch Fachmakler (biometrische Risiken), Fachanwälte (Bank- und Kapitalmarktrecht), gerichtlich zugelassene Rentenberater.

>Zum Datenschutz finden Sie die Ausführungen hier unter diesem Link<

Beiträge

Drucken

unmögliche Flucht vor steigenden Beiträgen PKV

Geschrieben von Dr. Fiala am . Veröffentlicht in Pressemappe

Bewertung:  / 20
SchwachSuper 

 

München im November 2016. PM Dr. Johannes Fiala / Dipl.-Math. Peter A. Schramm.

Zum Veröffentlichen freigegeben für D&P DAS Netzwerk Dübbert & Partner

Die unmögliche Flucht vor steigenden Beiträgen in der privaten Krankenversicherung (PKV)*

Weshalb die Europäische Zentralbank keinen Einfluss auf PKV-Prämiensteigerungen hat?

„Herr, mir ist klar geworden, dass du ein harter Mann bist, erntest, wo du nicht gesät hast, und einsammelst, wo du nicht ausgestreut hast! So ging ich voller Angst weg und versteckte dein Talent in der Erde! Schau, da hast du das Deine!“ (Matthäus 25,024-25)

Zur Teuerung in der PKV trägt vieles bei. Beispielsweise Umlagen zur Quersubventionierung für den Basis-, Standard- und Notlagentarif. Wer seine PKV vor dem 01.01.2009 abgeschlossen hat kann auch in den Standardtarif wechseln – die anderen nur in den Basistarif. Auch das fehlende Kündigungsrecht des Versicherers (VR) bei Beitragsverzug verteuert die PKV. Ebenso dass immer weniger Kunden ihre PKV wechseln oder zur Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zurückgehen und ihre Alterungsrückstellungen (AR) zurücklassen. Dazu die längere Lebenserwartung. Ferner die Möglichkeit der Ärzte, teurere und mehr Behandlungen zu propagieren, also Patienten zu steuern.

Steigende Alterungsrückstellungen lassen die Beiträge anwachsen.

Mindestens 10% des PKV-Beitrags ist ähnlich einer Lebensversicherung beim PKV-Versicherer zur Beitragsentlastung im Alter zurück zu legen. Versicherungsmathematisch werden Beiträge nach dem jeweils erreichten Alter erhöht. Wenn also ein Tarif im erreichten Alter um sechs Prozent erhöht wird, der Versicherte aber wegen seiner Vorversicherungszeit oder der beim früheren Tarifwechsel angerechneten Alterungsrückstellung nur die Hälfte des Neuzugangsbeitrags seines erreichten Alters zahlt, beträgt die gleiche absolute Erhöhung bei ihm schon rund zwölf Prozent. Insofern ergeben sich „scheinbar” hohe Anpassungsprozentsätze also auch aus günstigen Beiträgen infolge hoher Alterungsrückstellungen, insbesondere auch nach Tarifwechseln.