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unmögliche Flucht vor steigenden Beiträgen PKV

Geschrieben von Dr. Fiala am . Veröffentlicht in Pressemappe

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Noch kaum Nachfrage durch Versicherte im Standardtarif

Wer 55 Jahre alt ist oder bereits eine (EU-)Rente bezieht, und weniger als die Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG, 2016: 56.250 €) verdient, oder wer den 65ten Geburtstag erreicht hat, könnte in den Standardtarif wechseln, wenn er sich bis 2008 PKV-versichert hat.

Die kassenärztlichen Vereinigungen benennen auf Nachfrage Ärzte / ZÄ, die bereit sind, zu den Konditionen des Standardtarifes zu behandeln.

Diese haben einen gesetzlichen Sicherstellungsauftrag. In mancher Großstadt gibt es einen solchen Arzt mit Praxis im vierten Stock ohne Aufzug, wo die Patienten im Hausflur warten müssen, etwa im Glasscherbenviertel. Der versteht aber vielleicht nur arabisch oder Zeichensprache. Man muss halt darauf deuten, wo es weh tut. Alternative: Man wartet bis Samstags und geht dann zur Notfallambulanz z.B. ins Krankenhaus. Wer in der Hoffnung, dass die Schmerzen entweder abnehmen oder man stirbt erst dann dorthin geht, wenn beides nicht eingetreten ist, wird auch als Notfall im Notlagentarif durchgehen.

Wenn die Zahl der Versicherten im Standardtarif zunimmt, wird es auch mehr Angebote geben. Früher mussten die Autofahrer sich auch ihr Benzin in Halbliterflaschen aus der Apotheke besorgen. Dafür findet man heute nur noch selten vor der Gaststätte einen Pfosten, wo man sein Pferd anbinden kann.

*von Dr. Johannes Fiala, RA (München), RB, VB, MBA Finanzdienstleistungen (Univ.), MM (Univ.), Geprüfter Finanz- und Anlageberater (A.F.A.), Bankkaufmann (www.fiala.de)
und
Dipl.-Math. Peter A. Schramm, Sachverständiger für Versicherungsmathematik (Diethardt), Aktuar DAV, öffentlich bestellt und vereidigt von der IHK Frankfurt am Main für Versicherungsmathematik in der privaten Krankenversicherung (www.pkv-gutachter.de).