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Versorgungsausgleich, Anspruch auf Neuberechnung

Geschrieben von Dr. Fiala am . Veröffentlicht in Pressemappe

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Anmerkung D&P: auch die Mütterrente derer, welche vor 1992 Kinder geboren haben und nunmehr eine höhere eigene Rente erhalten, sind im alten Versorgungsausgleich unberücksichtigt und könnte auch noch zur "Nachberechnung" im alten Versorgungsausgleich hinzukommen. Lesen Sie den Artikel von PM Dr. Johannes Fiala / Dipl.-Math. Peter A. Schramm genau und fragen Sie sich ob Sie auch davon betroffen sind, dann ist handeln angesagt.

München im Februar 2014

Millionenfacher Anspruch auf Neuberechnung des Versorgungsausgleiches*

Ein Urteil des Bundesgerichtshof (BGH Urteil vom 25.01.2012, Az. XII ZR 139/09) bestätigt, dass Unterhaltsverpflichtete eine Reduzierung der Unterhaltshöhe sowie eine Befristung nach der Scheidung erreichen können – und dies trotz anderslautendem Ehevertrag, in welchem eine lebenslange Unterhaltspflicht vereinbart gewesen war. Seit 01.09.2009 können alte Scheidungsurteile auch im Hinblick auf den Versorgungsausgleich rückwirkend angepasst werden, durch Anpassung des Versorgungsausgleichs über eine Abänderung von Scheidungsurteilen, so dass sich Geschiedene höhere nacheheliche Renten sichern können. Ein Ehevertrag schützt davor keineswegs.

Fehler und Fallen im außergerichtlichen und gerichtlichen Verfahren bei der Anspruchshöhe

Ein Urteil des Bundesgerichtshof (BGH Urteil vom 25.01.2012, Az. XII ZR 139/09) bestätigt, dass Unterhaltsverpflichtete eine Reduzierung der Unterhaltshöhe sowie eine Befristung nach der Scheidung erreichen können – und dies trotz anderslautendem Ehevertrag, in welchem eine lebenslange Unterhaltspflicht vereinbart gewesen war. Seit 01.09.2009 können alte Scheidungsurteile auch im Hinblick auf den Versorgungsausgleich rückwirkend angepasst werden, durch Anpassung des Versorgungsausgleichs über eine Abänderung von Scheidungsurteilen, so dass sich Geschiedene höhere nacheheliche Renten sichern können. Ein Ehevertrag schützt davor keineswegs.

Bis zu mehr als 6 Mio. Geschiedene und bis zu mehr als 200.000 Scheidungen jährlich betroffen
Für aktuelle wie auch frühere Scheidungen hält das neue Recht zum Versorgungsausgleich jedoch auch Überraschungen bereit, wenn Sachverständige, Mandanten und Anwälte die Fallen nicht kennen und Bewertungen der Versorgungseinrichtungen und Versicherer oder zunächst beauftragter Sachverständiger nicht ausreichend juristisch geprüft werden.