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Vorvertragliche Anzeigepflicht Verletzung

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Pressemappe

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Gesundheitsfragen, die Fallen in den biometrischen Risiken

Allein in dieser Woche haben wir 3 PKV-Versicherte beraten welche von Ihrer Privaten Krankenversicherung gekündigt wurden. - Ab in den Basistarif? - Aber nicht nur die PKV ist mit Gesundheitsfragen behaftet. Gleiches gilt für Pflegetarife, Unfallversicherungen, natürlich auch die Lebensversicherungen, Sterbegeldversicherungen, kurz alle biometrischen Risiken.

Falschberatung?, verschwiegene Erkrankungen?, die Folgen

In 2 Fällen waren wohl „Versicherungsmakler“ im Spiel welche es mit den Gesundheitsfragen weniger genau, als mit Ihren Provisionen genommen haben. In 1nem Fall hatte der Kunde ein Internetportal bemüht. Der Beweis das es so war, das die jeweiligen „Makler“ die Fehler begangen haben ist schwer. Das Problem liegt in den fehlenden Beratungsunterlagen (Beratungsprotokoll) als auch in der Tatsache das der Kunde für die Richtigkeit der Angaben und Gesundheitsfragen unterschrieben hat.

Rücktritt ohne Angebot,  es bleibt nur der Basistarif

„Den kann ich nicht bezahlen“. Der Basistarif ist an der Beitragsbemessungsgrenze der Gesetzlichen Krankenkassen fest gemacht. Je nach Alter des Gekündigten also zwischen 600 und 700 Euro pro Monat. Diese Tatsache zeigt wieder einmal das die PKV nach „billiger als die GKV“ gewählt wurde. Inhalte und Gesundheitsfragen werden als „Nebensache“ dann auch mal schnell „nebenbei“ abgehandelt.

Krankenversicherungspflicht seit 2009 in der PKV

Das bedeutet das der Krankenversicherungsschutz lückenlos nachzuweisen ist. Auch wer von seiner PKV gekündigt wurde muss nachweisen das er weiter versichert ist. Daher das „Angebot“ in den Basistarif zu wechseln.
Immer noch gibt es ca. 100.000 bis 150.000 Menschen in Deutschland welche keine Krankenversicherung haben. Der sogenannte Schuldenerlass, welcher bis zum 31.12.2013 angeboten wurde, hat an der Gesamtsituation der Nicht-Versicherten, wenig geändert. Viele dieser PKV-Versicherte sind damit zwischenzeitlich im Notlagentarif gelandet.

GKV oder PKV

Ist der Angestellte über der Beitragsbemessungsgrenze in der PKV oder in der GKV besser aufgehoben? Kein seriöser Versicherungs-Makler kann diese Frage pauschal beantworten.

Zig Kriterien stehen hier auf dem Prüfstand um einen Entscheidung zu treffen.

Gleiches gilt auch für Selbständige.  „Billiger als die GKV“ ist das schlechteste Argument für die PKV. Verschwiegene Vorerkrankungen, Kinder die in der GKV Mitversicherte sind aber in die PKV oder zu eigenständigen Beiträgen in die GKV gehören, Ehegatten welche plötzlich ohne Krankenversicherung da stehen, und so weiter.