Dübbert & Partner DAS NETZWERK, Versicherungsprüfung, Anlageprüfung, leistungsorientierte und beitragsoptimierte Tarife, das Auswerten des "Kleingedruckten" durch Fachmakler (biometrische Risiken), Fachanwälte (Bank- und Kapitalmarktrecht), gerichtlich zugelassene Rentenberater.

>Zum Datenschutz finden Sie die Ausführungen hier unter diesem Link<

Beiträge

Drucken

Zuwendungen nichtehelicher Lebensgemeinschaft sind oft rückforderbar

Geschrieben von Dr. Fiala am . Veröffentlicht in Pressemappe

Bewertung:  / 31
SchwachSuper 

Regelung für den Todesfall oder die Wiederheirat?

Immer wieder kommt der Fall vor, daß die erste Ehefrau ursprünglich für den Todesfall begünstigt worden war, jedoch nach Wiederheirat die letzte Ehefrau als Witwe die Versicherungsleistung einfordern möchte. Die namentlich benannte erste Ehefrau wird im Zweifel das Rennen machen.
Versterben kann jedoch auch eine unwiderruflich bezugsberechtigte Person, bevor es mit dem Tode des Versicherungsnehmers zur Versicherungsleistung kommt. Wenn keine Regelung für diesen Fall besteht, wird die Versicherungsleistung schlicht in den Nachlaß fallen, was überdies unnötige Kosten beim späteren Erbscheinsverfahren auslösen wird. Übliche Formulare der Versicherer sehen regelmäßig keine eigene Regelung für den Fall des Todes des Bezugsberechtigten vor.

Steuersparmodell bei nichtehelichen Lebensgemeinschaften oder hohen Abfindungen.

Schließlich bietet sich häufig auch eine Zuwendung mit Steuerspareffekten über eine Stiftung an. Sind die steuerlichen Freibeträge bei Schenkungen gering oder ausgeschöpft, kann die effektive Steuer auf einen Bruchteil gesenkt werden oder komplett vermieden. Bei einer gemeinnützigen Stiftung mit Leibrentenvorbehalt kann sogar ein sofortiger Steuervorteil erzielt und gleichzeitig eine eigene sofortige oder spätere Leibrente vereinbart werden - die versicherungsmathematisch zu berechnende Rente kann aber auch für beide gezahlt werden, ggf. weiter an den Überlebenden.

Immer mehr sachverständig beratene sichere Stiftungen nutzen solche Angebote, um zusätzliche Stifter anzusprechen, die bisher nicht an eine Stiftungszuwendung gedacht haben, als Form des Fund Raising. Bankberatern oder Versicherungsvermittlern sind solche Modelle kaum bekannt – denn sie verdienen daran vordergründig nichts.
 

*von Dr. Johannes Fiala, RA (München), VB, MBA Finanzdienstleistungen (Univ.), MM (Univ.), Geprüfter Finanz- und Anlageberater (A.F.A.), LB (Univ.), Bankkaufmann (www.fiala.de)
und
Dipl.-Math. Peter A. Schramm, Sachverständiger für Versicherungsmathematik (Diethardt), Aktuar DAV, öffentlich bestellt und vereidigt von der IHK Frankfurt am Main für Versicherungsmathematik in der privaten Krankenversicherung (www.pkv-gutachter.de).

D&P Dübbert & Partner DAS NETZWERK

Versicherungsprüfung, Anlageprüfung, leistungsorientierte und beitragsoptimierte Tarife, das Auswerten des "Kleingedruckten" durch Fachmakler (biometrische Risiken), Fachanwälte (Bank- und Kapitalmarktrecht), gerichtlich zugelassene Rentenberater. Kontakt: