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Beitragspflicht, Kuendigung, GKV, PKV

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Krankenversicherung

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Wie bekannt, ist jeder Arbeitnehmer

welcher in einem sozialversicherungspflichtigem Arbeitsverhältnis steht, in einer gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert. Über der Beitragsbemessungsgrenze, besteht die Möglichkeit, sich freiwillig in der GKV (gesetzliche Kranken Versicherung) weiter zu versichern oder in die PKV (private Kranken Versicherung) zu wechseln.

Selbständige haben überwiegend eine Wahlfreiheit zwischen GKV und PKV. Wie in der privaten Kranken Versicherung so auch in der gesetzlichen Kranken Versicherung gilt: monatlich wird ein Krankenversicherungsbeitrag fällig.

Das heißt, bei nicht Zahlung der Versicherungsbeiträge erlischt der Versicherungsschutz

Auch in der gesetzlichen Kranken Versicherung gilt, kein Beitrag, kein Versicherungsschutz.

So vom Sozialgericht Stuttgart, Urteil vom 21. Juni 2006, Az.: S 15 KR 3758/05 ergangen.

Die Grundlagen hierzu sind im Sozialgesetzbuch V § 191, Satz 1, Nr. 3 zu finden.

Bereits zwei Monate Beitragsrückstand können den Versicherungsschutz kosten.

Die finanzielle Situation des Einzelnen wird hier nicht berücksichtigt. Auch ein geringes Einkommen oder eine geringe Rente entbinden nicht von der Zahlungsverpflichtung zu den Versicherungen, in dem Fall der gesetzlichen Kranken Versicherung.

Eine anderweitige Versicherung, in einer anderen gesetzlichen Kranken Versicherung ist damit ausgeschlossen.

Oft bleibt dann nur der Weg in die PKV, um einen erneuten Krankenversicherungsschutz zu erlangen.

Bei Zahlungsschwierigkeiten gilt:

reden Sie mit Ihrer Krankenkasse / Kranken - Versicherung über eine Stundung. Warten Sie nicht, bis Ihnen die Kündigung auf dem Tisch liegt.

In der privaten Krankenversicherung steht durchaus die Möglichkeit den monatlichen Beitrag zu verringern.Sicherlich geht das meist zu Lasten der Leistungen, aber, eine vernünftige Basisabsicherung ist alle mal besser als gar keine Krankenversicherung.

Kündigung: eine Kündigung der gesetzlichen Krankenkasse (GKV) ist jeweils zum übernächsten Monat möglich.

Beispiel: Kündigung im Januar, zum 01. April kann die neue Krankenkasse gewählt werden.

Die (eventuelle) rückständigen Beiträge müssen aber trotzdem nachgezahlt werden, auch wenn sie in einer anderen Versicherung aufgenommen werden.

Generell gilt, eine Kündigung sollte erst ausgesprochen werden, wenn die Annahme der neuen Kranken - Kasse schriftlich bestätigt ist. Das gilt sowohl für die gesetzliche Krankenkasse (GKV), als auch für die private Kranken - Versicherung (PKV).

Bedenken Sie, das bei einer Kündigung auch Ihr Krankengeld mit gekündigt ist. Das Krankengeld oder auch Krankentagegeld muss in der PKV gesondert mit dazu versichert werden. Für Selbständige unerlässlich.

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