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Warum betriebliche Altersvorsorge

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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Warum betriebliche Altersvorsorge

die häufigste Fragen an den Versicherungsmakler zur betrieblichen Altersvorsorge mit Entgeltumwandlung und was Sie dazu wissen sollten.

Was bedeutet betriebliche Altersvorsorge für Ihre künftige Rente?

5 Durchführungswege stehen dem Arbeitgeber zur Verfügung. Er bestimmt die Art der Durchführung und den Produktgeber. Am bekanntesten ist die Gehaltsumwandlung aus dem Bruttogehalt. Die Pensionskasse wird für Einmalzahlungen aus Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, Bonuszahlungen und Gratifikationen immer interessanter.

Warum ist die betriebliche Altersvorsorge so interessant?

Sicher ist, die gesetzliche Rente wird unseren Ruhestand nicht mehr decken können.bMittel- und Langfristig gesehen wird diese gesetzliche Rente nur noch eine Mindestabsicherung darstellen können.

Was steckt hinter dem Prinzip Entgeltumwandlung?

Sie vereinbaren mit Ihrem Arbeitgeber einen gewißen Betrag aus Ihrem Bruttogehalt in eine betriebliche Altersversorgung zu überführen. Für diesen Betrag zahlen Sie keine Steuern und bis 31.12.2008 keine Sozialversicherungsbeiträge. (ab 2009 ist diese Zusage, seitens der Politiker, noch nicht gesichert). Der maximale monatliche Beitrag errechnet sich aus  4% der Beitragsbemessungsgrenze  der Rentenversicherung. Das sind: 5.250,- € mal 4% ergibt für 2006, 210,- € Zusätzlich können Sie ( für Neuzusagen seit 2005 ) 1.800,- € steuerfrei, nicht sozialversicherungsfrei zusätzlich mit einbringen.

Wann fällt die Steuer an?

Während Ihrer Berufstätigkeit bleibt die Entgeltumwandlung steuerfrei. Man spricht von der nachgelagerten Besteuerung. Das heißt, der Steueranteil fällt in die Zeit nach der Berufstätigkeit. Meistens sind die Steuersätze und das zu versteuernde Einkommen als Rentner wesentlich geringer als in der Zeit der Berufstätigkeit. Daraus ergibt sich ein deutlicher Steuervorteil während des Berufslebens.

VWL (vermögenswirksame Leistung) und BAV (betriebliche Altersvorsorge), macht das Sinn?

Eindeutig ja. Während die vermögenswirksamen Leistungen, bei anderen Anlagen auf das Bruttogehalt angerechnet werden und durch die Steuer und Sozialversicherung laufen, bleibt diese in der betrieblichen Altersvorsorge, zwar auch auf das Brutto angerechnet, aber voll erhalten. (Brutto für Netto, sozialversicherungsfrei garantiert bis 31.12.2008).

Arbeitgeberzuschuss?

Auch der Arbeitgeber spart an der Sozialversicherung. Wie bekannt, werden die Sozialversicherungsbeiträge von Arbeitgeber und Arbeitnehmer getragen. Arbeitgeber geben häufig einen Anteil Ihres Ersparten an die Arbeitnehmer weiter.Berücksichtigt man VWL und Arbeitgeberzuschuss, so ist das eine gute Anlage für die betriebliche Altersvorsorge.

Was muss ich mindestens

aus meinem Bruttogehalt im Monat umwandeln?

Wir empfehlen mindestens 50,-€ Brutto pro Monat. Der Eigenanteil Netto würde ca. 25,- € betragen. Das heißt, diese ca. 25,- € haben Sie dann wirklich weniger Netto auf Ihrer Gehaltsüberweisung Girokonto. 50,- € fließen in Ihre betriebliche Altersvorsorge.

Ab wann soll ich damit an fangen?

So früh wie möglich. Am besten schon in der Lehre. Kleine Beiträge summieren sich durch die Zinseszinsrechnung im laufe der Jahre zu erstaunlichen Beträgen. Hier muss deutlich der Faktor Zeit angesprochen werden.

Wie lange vor der Rente ist das interessant?

Zwei Jahre vor Rentenbeginn kann daraus, dank der Steuer- und Sozialversicherungsfreiheit,(sozialversicherungsfrei voraussichtlich bis 31.12.2006) der VWL und möglichem Arbeitgeberzuschuss eine nette Summe werden.

Wird die gesetzliche Rente dadurch nicht weniger?

Mal angenommen, Sie wandeln 1.000,- € im Jahr in eine betriebliche Altersvorsorge um, so haben sie daraus 0,89 € weniger gesetzliche Rente. Die betriebliche Altersvorsorge macht diese Verluste wieder wett.

Ist der einmal festgelegte Betrag für alle Zeit bindet?

Nein, Sie haben immer die Möglichkeit den Betrag zu erhöhen oder zu senken. Das schlägt sich natürlich im positivem (Erhöhung) wie im negativen (niedrige Beiträge) auf das Endergebnis bei der Auszahlung nieder.

Sollte es mal gar nicht mehr zu finanzieren sein, so kann der Vertrag auch ruhen.

Was passiert bei Arbeitslosigkeit und Hartz IV, neuer Arbeitgeber?

Der Vertrag kann ruhen oder Sie besparen Ihn privat weiter. Der neue Arbeitgeber nimmt den Vertrag wieder auf und alles läuft wie gehabt weiter. Alle eingezahlten Beträge bleiben unverändert erhalten.

Betriebliche Altersvorsorge ist HARTZ IV SICHER!

Das heißt für Sie, diese Altersversorgung kann nicht zum Lebensunterhalt heran gezogen werden. Bei Ihren privaten Vorsorgeanlagen greift das Arbeitsamt darauf zurück. (bis Mindestfreibetrag)

Was passiert in der Elternzeit, Sabbatjahr, längere Krankheit?

Voraussetzung ist der Bezug von (regelmäßig) Gehalt/Arbeitslohn.Das heißt, Wir brauchen einen Arbeitgeber, einen Arbeitnehmer und ein steuer- und sozial versicherungspflichtiges, regelmäßiges Einkommen. Lohnersatzleistungen gehören nicht dazu. Der Vertrag ruht oder Sie besparen diese privat weiter.