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Minister, Rente, Aussagen

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Versicherung News

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Minister, Rente, Aussagen

die Aussagen der jeweiligen Minister und Ministerin zur gesetzlichen Rente und die (Rentner) Zukunft. Rentenerhöhungen, Rentenberechnung, Rentenbescheide, etc.

Franz Müntefering,

Sozialminister seit 2005

"50 Jahre Rente' heißt 50 Jahre Generationenvertrag, Menschen für Menschen, die Jungen für die Alten ein Meilenstein, der gesetzt wurde. Seitdem haben sich die Rahmenbedingungen deutlich verändert. Aber "50 Jahre Rente' heißt auch in Zukunft: Die Rentnerinnen und Rentner profitieren vom gesellschaftlichen Wohlstand - steigen die Löhne, steigen die Renten. Und: Wir leben länger, das ist schön. Rente wurde damals zehn Jahre gezahlt, heute 17 Jahre, bald 20 Jahre. Es ist sinnvoll, die beitragsfinanzierte gesetzliche Rente - die der Kern der Alterssicherung bleibt - durch betriebliche Altersvorsorge und Riester-Rente zu ergänzen. Damit die Rentenzeit immer eine Zeit in sozialer Sicherheit ist.

Ulla Schmidt,

Sozialministerin von 2002 bis 2009

"Die gesetzliche Rentenversicherung gehört zu den Errungenschaften unseres Sozialstaates. Sie hat in den zurückliegenden Jahrzehnten Millionen Menschen einen Ruhestand in materieller Sicherheit ermöglicht. Hier stehen die Generationen beispielhaft füreinander ein. Die gesetzliche Rente wird gemeinsam mit der ergänzenden privaten Vorsorge auch in Zukunft der zentrale Baustein für materielle Sicherheit im Alter bleiben."

Walter Riester,

Sozialminister von 1998 bis 2002

"Die 1957 eingeführte dynamische Rente war ein richtiger und wichtiger Schritt. Doch wie alle Sozialsysteme muss auch das Rentensystem immer wieder neu justiert und an veränderte Rahmenbedingungen angepasst werden - das wird auch in Zukunft so sein. Mit der Einführung der ergänzenden kapital gedeckten Alterssicherung haben wir das System Demografie fester gemacht. Erfreulicherweise hat ein Großteil der Bevölkerung mittlerweile die Zeichen der Zeit erkannt und betreibt private Vorsorge. Unabdingbar ist auch die Anhebung der Altersgrenze auf 67 Jahre. Denn die Kosten der gestiegenen Lebenserwartung dürfen nicht einseitig der nachfolgenden Generation aufgebürdet werden."

Norbert Blüm,

Sozialminister von 1982 bis 1998

"In dem Maß, in dem die derzeit erwerbstätige Generation das Einkommen der Rentnergeneration sichert, hat sie Anspruch auf Teilhabe am zukünftigen Sozialprodukt. Die Rentenversicherung verbindet so auf geniale Weise das Prinzip der Eigenvorsorge mit dem der Generationensolidarität. Kein anderes Alterssicherungssystem baut auf diesem moralischen Fundus auf. Das haben die Neoliberalen nie kapiert!"

Herbert Ehrenberg,

Sozialminister von 1976 bis 1982

"Mit der großen Rentenreform von 1957 sind das Umlageverfahren und die Dynamisierung der Renten eingeführt worden. Dieses gute System der Alterssicherung wurde durch die Arbeitsminister Blüm und Riester beeinträchtigt. Sinnvoller als der schleichende Ausverkauf des Generationenvertrages wäre es, die gesetzliche Rentenversicherung auf die gesamte Bevölkerung - also auch auf Beamte, Politiker und Selbstständige - auszudehnen und überdies alle Einkünfte beitragspflichtig zu machen. Damit würde die Rentenversicherung auf eine sichere Basis gestellt."

Quelle: die Welt

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