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Betriebliche Altersvorsorge

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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Betriebliche Altersvorsorge, Entgeltumwandlung

Betriebliche Altersvorsorge mit großer Zukunft

Der Stellenwert der Vorsorge über den Arbeitgeber wird sich in Zukunft deutlich erhöhen. Dieses Fazit ziehen die Autoren einer aktuellen Untersuchung. Die künftigen Chancen der betrieblichen Altersversorgung übersteigen deren heutige Bedeutung bei Weitem. Das jedenfalls zeigt das aktuelle bAV-Barometer 2006 / 2007“, das verschiedene Unternehmensberatungen und ein Forschungsinstitut gemeinsam erstellt haben.

Der Bedeutungszuwachs der betrieblichen Altersversorgung im Drei-Säulen-System der Altersvorsorge, das auf gesetzlichen, betrieblichen und privaten Vorsorgemaßnahmen beruht, spiegle sich nicht im Bestand an Forschungsergebnissen und Fachliteratur wider, monieren die Autoren der Studie.

Derzeit leisten die öffentlich-rechtlichen Pflichtsysteme mit einem Anteil von rund 85 Prozent den größten Beitrag zu den Alterseinkommen in Deutschland. Die betriebliche Altersversorgung kommt nur auf einen Anteil von fünf Prozent.

Hoffnung wegen geringerer Renten

Die Autoren setzen jedoch auf die Leistungsrücknahmen der gesetzlichen Rente und erwarten kräftige Verschiebungen im Drei-Säulen-System zugunsten der privaten und der betrieblichen Altersvorsorge. Vor allem der Letzteren prophezeien sie eine große Zukunft.

Am stärksten ist die betriebliche Säule der Altersvorsorge heute in Großunternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern. Hier verfügen rund 85 Prozent aller Beschäftigten über eine solche Zusatzversorgung.

Ab einer Mitarbeiterzahl von 200 Beschäftigten ist immerhin noch jeder Zweite im Betrieb damit versorgt. In Kleinunternehmen mit weniger als fünf Beschäftigten sind es dagegen nur 21 Prozent.

Finanzierungsformen im Umbruch

Der Trend geht in Richtung Mischfinanzierung, so ein weiteres Ergebnis der Studie. Das heißt: Arbeitgeber und Arbeitnehmer kommen gemeinsam für die betriebliche Altersversorgung auf.

Dank der Entgeltumwandlung zur betrieblichen Altersversorgung, auf die seit 2002 ein Rechtsanspruch besteht, wächst auch die private Vorsorge über den Betrieb.

Entgeltumwandlung

Bei einer Entgeltumwandlung verzichtet ein Arbeitnehmer zugunsten seiner Altersvorsorgezusage auf einen Teil seines Gehalts. Dieser kann bis zu vier Prozent der Beitragsbemessungs-Grenze in der gesetzlichen Rentenversicherung betragen. Das sind aktuell 210 Euro pro Monat in den alten und 176 Euro pro Monat in den neuen Bundesländern.

Durch den Umweg über den Betrieb ist das Sparen für den Ruhestand besonders lukrativ, weil der Staat diese Vorsorge besonders fördert.

Weniger Leistungszusagen

Außerdem verringern die Unternehmen ihr Risiko, indem sie weniger Leistungszusagen geben. Während früher Leistungszusagen der Arbeitgeber die Norm waren, sind heute mehr als die Hälfte beitragsorientiert. Die Arbeitgeber sagen also nur noch die Beiträge zu. Das Risiko, was am Ende dabei herauskommt, verlagert sich so auf die Arbeitnehmer.

Und dieser Trend setzt sich nach Einschätzung von Experten aus verschiedenen Unternehmensberatungs-Gesellschaften fort. Sie rechnen mehrheitlich damit, dass die Unternehmen ihre Altzusagen nach und nach entsprechend umstellen werden. Autor: Michael J. Glück (verpd)

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