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Gesundheitsreform

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Krankenversicherung

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Die wichtigsten Änderungen

für Versicherte und Nicht versicherte. Was ändert sich für gesetzlich Versicherte (GKV) Was heißt das für privat Versicherte? (PKV) Was bedeutet das für Nicht-Versicherte?

Was ändert sich für gesetzlich Versicherte (GKV)

Selbständige:

Selbstständige mit niedrigen Einkommen die gesetzlich versichert sind sollten zum 1. April Ihren Krankenkassenbeitrag neu berechnen lassen. Da ab 1. April das fiktive Mindesteinkommen, das zur Berechnung der gesetzlichen Krankenkassenbeiträge von Selbständigen herangezogen wird, von 1.837,50 auf 1.225 Euro sinkt. Diese Maßnahme kann schlechtverdienende Selbständige um bis zu 100 Euro im Monat entlasten.

Leistungen:

Die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen wurden auf Impfungen (Empfehlungen der ständigen Impfkommision), Mutter / Vater-Kind-Kuren und Reha-Behandlungen für alte Menschen, sowie bei der Betreuung Schwerst kranker und Sterbender in den eigenen vier Wänden ausgeweitet.

Nicht mehr bezahlt werden jetzt Komplikationen aufgrund von selbstverschuldeter Behandlungsbedürftigkeit, wie z.B. aufgrund von Komplikationen durch Schönheitsoperationen, Piercings oder Tätowierungen.

Vorsorge:

Zudem gilt künftig, wer Vorsorgeuntersuchungen versäumt und später schwer krank wird, muss mehr zuzahlen (vom Alter abhängig), d.h. 2% Zuzahlungen leisten, statt 1 %, es sei denn er nimmt dann an einem Chroniker Programm teil.

Wahltarife:

Die ersten Krankenkassen bieten die neuen Wahltarife seit Anfang April vorbehaltlich der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörde an.

Bereits in der Vergangenheit konnten die gesetzlichen Krankenkassen freiwillig Versicherten Selbstbehalt- und Beitragsrückerstattungstarife anbieten. Diese stießen jedoch auf ein mäßiges Interesse der freiwillig Versicherten. Insofern wird es an der Ausgestaltung der Wahltarife liegen wie groß dass Interesse der Versicherten an diesen sein wird. In der Regel werden diese Tarife mit einer Bindungsfrist von mindestens 3 Jahren verbunden sein. Ein Sonderkündigungsrecht ist bei besonderen Härtefällen möglich.

Unklar ist ob dazu auch eine Beitragserhöhung der Krankenkasse zählt. Zudem waren Selbstbehalt- und Beitragsrückerstattungstarife in der Vergangenheit mit der Kostenerstattung verbunden, die aber laut Gesetz nicht mehr daran gekoppelt sind. Hier wird sich zeigen, wie die Tarife ausgestaltet sein werden.

Hat das Auswirkungen auf den Beitragssatz gesetzlich Versicherter?

Zu Jahresbeginn stiegen die Beitragssätze bei 150 Krankenkassen zwischen 0,2 und 1,6 Prozentpunkten. Die Kassen begründeten dies auch mit der Gesundheitsreform. Experten erwarten weitere Erhöhungen, da eine vollständige Schuldentilgung der Krankenkassen bis Ende 2008 erfolgen soll.

Ab 2009 soll es mit dem Start

des Gesundheitsfonds seinen bundesweit einheitlichen Beitragssatz geben, der im Gesundheitsministerium festgelegt wird. Reicht das Geld nicht aus kann eine Krankenkasse einen Zusatzbeitrag von bis zu 1 % Punkt zusätzlich von seinen Mitgliedern verlangen. Kassen die deutliche Überschüsse erwirtschaften können Ihren Versicherten finanzielle Vergünstigungen gewähren oder Beiträge zurückerstatten. Was heißt das für privat Versicherte ? ( PKV ) Für privat Versicherte gibt es zunächst keine Änderungen.

Ab 1. Januar 2009 müssen die Privaten

Krankenversicherungen einen Basistarif anbieten, der im Leistungsumfang einer gesetzlichen Krankenkasse entspricht. Die Beiträge dürfen die Höchstbeträge der gesetzlichen Kassen - derzeit um die 500 Euro im Monat - nicht überschreiten.Ablehnen dürfen die Privaten Krankenversicherungen im Basistarif niemanden, die Gesundheitsprüfung entfällt.  Auch Bestandskunden können dann ab 1. Januar 2009 innerhalb einer Frist von sechs Monaten in den neuen Basistarif auch anderer Privater Krankenversicherungen wechseln und ihre Altersrückstellungen im Umfang des neuen Basistarifs mitnehmen.

Ausnahmen von der Frist gibt es für über 55-Jährige nur dann, wenn ein Versicherter in finanzielle Not gerät. Weil der Basistarif nach Ansicht der Privaten Krankenversicherungen nicht kostendeckend ist, rechnen die Privaten Krankenversicherer mit Beitragserhöhungen für Bestandskunden.  Übrigens: Seit dem 2. Februar 2007 müssen Versicherte nachweisen, dass sie drei Jahre ununterbrochen über der Jahresarbeitsentgeltgrenze lagen, also drei Jahre lang in Folge mehr als 47.700 Euro brutto verdient haben. Vorher mussten Versicherte nur ein Jahr nachweisen. Was bedeutet das für Nichtversicherte.

Zum 1. April 2007 an können sich die Personen, die vor dem Ausscheiden der GKV zuzuordnen waren, in der gesetzlichen Kasse versichern.

Im Juli 2007 muss dann die PKV den Standardtarif für Nicht versicherte öffnen - ohne Gesundheitsprüfung und ohne Risikozuschläge, sofern sie zuvor PKV versichert waren. Die PKV rechnet dadurch, und durch den ab 1. Januar 2009 anzubietenden Basistarif, mit steigenden Beiträgen für die bestehenden PKV-Versicherten.

Dieser Beitrag wurde uns mit freundlicher Genehmigung von Krankenkassen News ( Herr Leidloff ) zur Verfügung gestellt.

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