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Altersvorsorge, wie Frauen, wie Männer ?

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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Noch immer liegt das Vorurteil in der Luft

"Wer sich auf den Mann verlässt, der kann verlassen sein"

Vorurteil Altersfürsorge ist Männersache. Ob das wirklich so ist oder auch nicht versuchte jetzt eine aktuelle Umfrage herauszufinden. Für diese Studie wurden 1.000 Frauen und 500 Männer im Alter zwischen 18 und 65 Jahren befragt. Das Ergebnis zeigt uns das die klassischen Frauenthemen Priorität haben.

Demzufolge rangieren zwar die Themen

Einrichten, Wohnen sowie Kinder und Familie vor dem Thema Altersfürsorge. Doch wird die Altersvorsorge immerhin gleichrangig mit Mode und Kleidung von 75 Prozent der Befragten für Wichtig erachtet. Das bedeutet laut Umfrage ist der prozentuale Anteil von Männern und Frauen gleich hoch. Etwa 80 Prozent der Frauen sind der Meinung, dass die gesetzliche Altersvorsorge nicht ausreicht und sie selber für eine zusätzliche, sprich private Altersversorgung Rechnung tragen müssen.

Siehe auch: Versicherungen von Frau zu Frau

Doch auch hier fällt die Qual der Wahl relativ schwer,

und die Hälfte der Befragten fühlt sich bei der Menge an Angeboten schlicht weg überfordert. Jedoch zeigt die Umfrage auch dass die Altersvorsorge von den möglichen Notlagen nur das geringste Problem ist, denn 72 Prozent sind der Annahme dass sie hier relativ gut versorgt sind. Doch was ist für den Fall der Pflegebedürftigkeit oder Erwerbs- bzw. Berufsunfähigkeit. Hier sind nur 42 beziehungsweise 53 Prozent der Annahme eine richtige Vorsorge getroffen zu haben. Laut Umfrageergebnis hält auch nur die Hälfte der befragten Frauen einen Nachholbedarf, das heißt eine zusätzliche Aufstockung der Altervorsorge für notwendig.

Frauen, sorgen geringer vor als Männer.

Das bringt die Studie ganz klar zum Ausdruck. So wenden Frauen, welche bereits eine Altersvorsorge besitzen durchschnittlich 158 Euro pro Monat auf, Männer dagegen sorgen mit etwa 230 Euro im Monat vor.

Von der gesetzlichen Rentenversicherung erwarten

86 Prozent der Befragten eine entsprechende Leistung im Alter, wogegen 59 Prozent lieber die private Rentenversicherung als Einnahmequelle sehen, 54 Prozent setzen auf die Kapital- Lebensversicherung und 48 Prozent hoffen auf die betriebliche Altersversorgung. Die Riester Rente steht mit 35 Prozent, genau wie die Rürup Rente mit nur 3 Prozent etwas im Abseits.

Ersparnisse liegen im Trend.

Das bedeutet dass die zu erwartenden Finanzlücken im Alter vorrangig mit Ersparten geschlossen werden, was auch 54 Prozent der Befragten planen. Die private Rentenversicherung rangiert mit 28 Prozent auf Platz 2, dicht gefolgt von der betrieblichen Altersversorgung mit 23 Prozent, der Riester Rente mit 19 Prozent und der Kapital- Lebensversicherung mit 15 Prozent.

Die Umfrage ergab dass in den nächsten

3 bis 5 Jahren 43 Prozent der Frauen und 41 Prozent der Männer die Absicht haben, ihre Alterversorgung durch mindestens eine private Versicherung auszubauen. Weiterhin sagten 51 Prozent, das sie zurzeit kein Geld für die private Vorsorge aufbringen können.

Die Studie kam weiterhin zu dem Ergebnis,

dass die eigene private Altersvorsorge in erster Linie von dem derzeitigen Familienstand abhängig ist. Das heißt verheiratete Frauen haben bedeutend mehr Interesse an einer Unabhängigkeit vom Mann, und in diesem Sinne auch an der eigenen Altersvorsorge.

Doch auch wenn die private Altersvorsorge bei Frauen

auf relativ gute Resonanz stößt, wird der wirkliche Bedarf weit unterschätzt, gleichzeitig aber überschätzen sie die eigenen Rentenansprüche. Babypause und Erziehungszeiten verhindern ein kontinuierliches Ansteigen in der Rentenkasse. Das bedeutet das bei drei bis vier Frauen das Renteneinkommen im Alter nicht für die finanzielle Sicherung des Bedarfs ausreicht.

Empfehlenswert sind demnach für die private Altersvorsorge

die Riester- Verträge mit staatlichen Zuschüssen und Steuervorteilen und ganz wichtig für berufstätige Frauen die betriebliche Altersvorsorge. (beide Anlagen zur Altersvorsorge sind Hartz IV sicher) Autor: Annette Bauer

Fragen zur Altersvorsorge und Rente, Dübbert u. Partner Maklernetzwerk für Versicherungen und Finanzdienste,