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Tickende Zeitbomben

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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in der Geschäftsführer Versorgung

der Ruhestand und das böses Erwachen. Versicherungsberater, Versicherungsmakler, Bankberater und Steuerberater waren jahrelang damit beschäftigt Versorgungswerke für Geschäftsführer (GGF) einzurichten. Heute sind sie darum bemüht diese Versorgungswerke halbwegs in die "Grade" zu kriegen. Aber, auch bei der Sanierung können erneut grobe Fehler gemacht werden. Die Tücke liegt darin begründet, dass die meisten Sanierer auch nicht wissen was richtig und was falsch ist. Die Direktzusagen für die Altersversorgung ist zu einem fast unlösbarem Problem geworden.

Sanierungsfall Versorgungswerke Geschäftsführer

Tickende Zeitbomben und die meisten GGF`s und Unternehmen habe keine Ahnung. Meistens kommt diese Zeitbomben zur Explosion, wenn das Unternehmen zur Übergabe oder zum Verkauf an steht. Fest steht nur eins, dass es ein doppeltes Problem gibt. Der Versicherungsbarwert ist größer als die Rückstellungen in der Bilanz. Die Rückstellung in der Bilanz ist aber wiederum größer als die, zur Rückdeckung, abgeschlossene Kapital - Lebensversicherung.

Geht der Geschäftsführer in Ruhestand

reicht der Betrag aus der Kapital - Lebensversicherung nicht mal dazu aus um die in der Unternehmens - Bilanz gebildeten Rückstellungen zu decken. Begründet liegt diese Misere darin, dass die prognostizierten Ablaufleistung der Rückdeckungsversicherung zu hoch angesetzt war. Die Kapital Markt Entwicklung hat also mit der prognostizierten Zukunftshochrechnung den Versicherern die Anlage - Ergebnisse verhagelt.

Fehlkalkulation amtlich angeordnet

Versicherungsberater und Steuerberater haben oftmals von vornherein bewusst zu niedrigen Rückdeckungsfinanzbedarf angesetzt. Schlimm daran ist, dass die Folgen absehbar waren. Die nach den amtlichen Vorgaben gebildeten Rückstellungen in der Bilanz konnte niemals ausreichen um die tatsächlichen, späteren Rentenverpflichtungen, also den Versicherungsbarwert abzudecken. Für diese Fehlkalkulationen ist somit allein der Gesetzgeber verantwortlich. Der Gesetzgeber besteht nämlich seit Jahren, unbeeindruckt der tatsächlichen Kapitalmarkt - Entwicklung, mit ausschließlichem Blick auf die Staatskassen darauf, dass in den Pensions - Rückstellungen, also in der Bilanz, mit einem Rechnungszins von 6 Prozent gerechnet wird.

Tragik der komplexen Reparaturarbeiten

erweisen sich aber als ein höchst komplexes Unterfangen. Der gute Wille alleine ist zu wenig. Die unterschiedlichen Interessenlagen verhindern die pragmatischen Lösungen wie sie eigentlich sein sollten und durchgeführt werden müssten. Die Eitelkeiten der einzelnen Rivalitäten von Juristen, Gerichten und er Finanzverwaltungen bringen nur eins, einen überschaubaren Wust von mal mehr, mal weniger verständlichen, sich teilweise widersprechenden Urteilen, Verwaltungsanweisungen, Steuerrundschreiben, etc.

logisches Denken und generöses Verhalten wird bestraft

bedeutet, dass mit dem normalen, gesunden und logischen Menschenverstand eine zwar nahe liegende und praktikable Problem - Lösung möglich wäre aber praktisch unmöglich ist.

Möglich wäre, dass ein Geschäftsführer teilweise oder komplett auf seine Pension zu Gunsten des Unternehmens verzichtet. Das kann aus durchaus edlem Motiv erfolgen. Die Überlebensfähigkeit des Unternehmens, die Fortführung der eigenen Lebenswerkes oder einfach eine Abfindung der Pensionsansprüche.

Fehlanzeige des Denkens eines Gutmensch

Da hätte nämlich sofort das Finanzamt eine Steuernachforderung parat und mit Sicherheit in einer astronomischen Höhe. Die trifft dann entweder das Unternehmen oder den Geschäftsführer.

Also, weiterarbeiten als einzigste praktikable Lösung

durch eine entsprechende Gestaltung könne zwar dieses Risiko deutlich vermindert werden, aber damit kann das Risiko wachsen, dass der Fiskus dann eben später zur Kasse bittet. Sie können aber auch wegen der Überschuldung einer GmbH und einem möglichen verspäteten Insolvenzantrag gleich in den Fänge der Staatsanwaltschaft landen.

Der Rat des Finanzrichters

arbeiten sie einfach weiter, dass ist im Moment die vergleichsweise beste Lösung. Allerdings machen Ihnen die Finanzverwaltungen, die Gerichte und die aktuelle Gesetzeslage auch nicht einfach. Denn, gänzlich unbeeindruckt von der gesellschaftlichen Diskussion um die Arbeitszeitverlängerung sehen die Gerichte und Finanzverwaltungen das alles ganz anders.

Quelle: Versicherungsjournal mit Auszügen der Rede vom Vorsitzenden Richters des 8. Senats am Finanzgericht Berlin - Brandenburg anlässlich des 5. Münchner Fachforum Betriebliche Versorgung

Fakt ist aber auch, nichts tun hilft auch nicht weiter

Wie gesagt, die Zeitbombe tickt und die geht auch hoch. Schließlich kann und sollte man die Augen vor dem Risiko Geschäftsführerversorgung nicht zumachen, denn von alleine repariert sich die Geschäftsführerversorgung nicht.

Handeln sie und lassen sie die Geschäftsführerversorgung prüfen

Das bringt auf jeden Fall den Ist - Zustand ans Licht. Was wiederum bedeutet, dass sie wissen was auf sie zukommt. Und schließlich lässt sich so manche Reparatur eben doch durchführen.

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