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Selbständig, Freelancer, Hausfrau, Rente

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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freiwillig, gesetzliche Rentenversicherung?

oder lieber privat absichern? das ist eine Frage der persönlichen Situation, der persönlichen Einstellung. Die Qual der Wahl kann nur im persönlichem Beratungsgespräch mit einem unabhängigen Versicherungsmakler und einem zugelassenen Rentenberater geklärt werden.

private Vorsorge

meistens ist die private Vorsorge in der garantierten Rente doppelt bis dreifach so hoch als in der gesetzlichen Rentenversicherung. Betrachtung erfolgte mit gleichem Beitrag und gleicher Laufzeit. Bei langen Laufzeiten, also bei junge Menschen, die noch eine lange Lebensarbeitszeit vor sich haben, kann die garantierte private Rente bis auf das sechsfache anwachsen. Zu beachten ist, dass die Gesellschaften sehr unterschiedliche Tarife und Angebote im Programm haben. Weiter sollte bei einer privaten Absicherung beachtet werden, dass Kombi-Produkte, also Einschluss von Risiken wie zum Beispiel Tod, Unfall, immer zu Lasten des Sparbeitrags und somit zu Lasten der Ablaufleistung gehen. Wir als Versicherungsmakler raten, trennen Sie das Risiko vom Sparbeitrag.

gesetzliche Rentenversicherung

die gesetzliche Rente rechnet nach den sogenannten Entgeltpunkten. Die Höhe der Entgeltpunkte errechnen sich aus der Höhe des "Durchschnittsverdieners" in der gesetzlichen Rentenversicherung. Der Durchschnittsverdienst beträgt für 2007, 29.488 Euro Brutto im Jahr oder 2.457 Euro Brutto im Monat. Das bedeutet, rechnet man alle Beiträge der versicherungspflichtigen Arbeitnehmer, die in die gesetzliche Rentenversicherung ein zahlen zusammen und teilt diese Einzahlungen durch die Zahl der Versicherungspflichtigen, so verdient jeder Beitragszahler im Durchschnitt, 29.488 Euro im Jahr oder 2.457 Euro im Monat Brutto. Die Rechnung daraus, bei einem Beitragssatz von 19,9 Prozent, ergeben 489 Euro einen Rentenentgeltpunkt. Folglich muss ein Selbständiger, ein Freelancer, eine Hausfrau um einen Rentenentgeltpunkt zu bekommen ebenfalls diese 489 Euro im Monat ein bezahlen.

Beispiel errechnete Rente

45 Arbeitsjahre, pro Jahr erhielt der Arbeitnehmer eine Rentenentgeltpunkt das sind 45 Entgeltpunkte, der Rentenwert, 26,13 Euro (West) 22,97 Euro (Ost) ergibt eine monatliche Rente von 1.175,85 Euro. Das bedeutet, dass der freiwillig in die gesetzliche Rentenversicherung Einzahlende 2007 jedem Monat ca. 489 Euro im Monat ein bezahlen muss um ca. 26,13 Euro Rente zu erhalten. (Ost: 22,97 Euro) Anmerkung: die Rentenentgeltpunkte verändern sich fast jährlich.

Beispiel: verändertes Durchschnittseinkommen

um 2 Prozent, also auf 2.506 Euro, der freiwillige Beitrag der Selbständigen, der Freelancer oder der Hausfrau bleibt aber gleich, so ist das dann nicht mehr ein Rentenentgeltpunkt sonder eben weniger. Der Entgeltpunkt wäre dann 0,301. Wollen die Freiwilligen weiterhin diesen einen Entgeltpunkt haben, so müssen sie in diesem Beispiel 499 Euro pro Monat in die gesetzliche Rentenversicherung ein zahlen, statt der vormals 489 Euro. Das bedeutet, steigen die Löhne und damit der Durchschnittsverdienst an, so werden bei gleichem Beitrag die Rentenentgeltpunkt immer weniger.

Hinterbliebenenschutz gesetzliche Rente

in der gesetzlichen Rente ist die Vollwaisenrente, Halbwaisenrente, Witwenrente und Witwerrente immer mit eingeschlossen. Das bedeutet, Singles ohne Kinder oder bereits erwachsene Kindern sind in der gesetzlichen Rentenversicherung als freiwillige Mitglieder benachteiligt, weil die Waisenrente, die Halbwaisenrente, die Witwenrente und die Witwerrente die Altersrente schmälert, da mit den Beiträgen diese Leistungen mitfinanziert werden. Witwenrenten und Witwerrenten werden nur an den Hinterbliebenen Ehepartner gezahlt und auch nur in voller Höhe, wenn der Hinterbliebene Ehepartner über kein ausreichendes eigenes Einkommen verfügt. Ansonsten erfolgt die Hinterbliebenenrente anteilsmäßig. (Gesetzesänderung 2003)

Hinterbliebenenschutz private Rente

eine reine private Rentenversicherung bietet die Wahlfreiheit der Hinterbliebenenversorgung. Wir als Versicherungsmakler raten, eine reine Risikolebensversicherung kann billiger sein und schmälert nicht die Ablaufleistung der privaten Vorsorge. Weiter kann individuell die Höhe, die Laufzeit und die/der Begünstige gewählt werden. Das bedeutet, dass Partner ohne Trauschein und ohne Kinder, mit der privaten Vorsorge besser dran sind.

die Qual der Wahl

sie sehen an Hand der verschiedenen Möglichkeiten ist die Entscheidung nur mit erheblichem Beratungsaufwand zu meistern. Jede Lebenssituation ist anders und eine allgemein gültige Aussage ist nicht zu machen. Versicherungsmakler klären mit ihnen zusammen was für sie die beste Lösung ist. So wie sich Lebenssituationen ändern können, so kann sich auch der Versicherungsbedarf ändern. Wir als Versicherungsmakler stehen Ihnen zu allen Versicherungsfragen und den Auskünften zur gesetzlichen Rente über unseren zugelassenen Rentenberater gerne zur Verfügung.

Bedenken Sie immer, es ist Ihr Geld, Ihre Vorsorge, zum Schluss Ihre Rente.

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