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Haus, Eigentumswohnung Verkauf wegen Mobilität

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Finanzen

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Mobilität am Arbeitsplatz

wird heute von jungen Menschen geradezu wie selbstverständlich erwartet, wenn jemand Karriere machen will. Soweit so gut.

Aber was ist, wenn Sie daheim an Immobilienbesitz

gebunden sind; sagen wir einmal, eine Eigentumswohnung besitzen, die Sie nun notgedrungen beim Arbeitsplatzwechsel über kurz oder lang verkaufen müssten? Hier gibt es eine Menge Dinge zu beachten. Der Teufel kann im Detail stecken.

Ein häufig nicht ausreichend beachtetes Problem

beim Verkauf der Eigentumswohnung sind zum Beispiel die Instandhaltungsrücklagen. Diese Rücklagen werden gewöhnlich von der Verwaltung über das so genannte Hausgeld angesammelt, um die Instandhaltung des gemeinschaftlichen Eigentums abzusichern; etwa, wenn das Dach undicht wird oder die Heizung erneuert werden muss. Über die Jahre hinweg können auf diese Weise beträchtliche Beträge zusammenkommen.

Wenn Sie nun Ihre Eigentumswohnung verkaufen,

gehört das anteilig abgesparte Geld in der Rücklage aber keineswegs Ihnen, sondern dem Käufer Ihrer Wohnung. Pech gehabt, wenn Sie das nicht wussten. Es ist also wichtig, dass Sie die vorhandene Rücklage unbedingt in den Kaufpreis mit Einbeziehen. Sie finden Informationen über den Stand der Rücklage in der letzten Jahresabrechnung der Verwaltung. Siehe auch: Immobilienerwerb Ausland

Bespiel für die Kaufpreiskalkulation:

65 m² x 1.250 Euro/m²: 81.250

Stellplatz in der Tiefgarage: + 7.500

Rücklage lt. Verwalterabrechnung: + 4.150

Möglicher Kaufpreis: 92.900

Dem Käufer gegenüber lässt sich die Position

Rücklage im Kaufpreis leicht erklären. Er erhält immerhin mit der Rücklage ein beträchtliches Sicherheitspolster, das ihnen vor Sonderzahlung bei etwaigen Instandhaltungsarbeiten weitgehend freistellt.
Die Instandhaltungsrücklage geht übrigens auch bei Ersteigerung einer Eigentumswohnung beim Amtsgericht auf den Ersteigerer über. Der Erwerber tritt somit nicht nur in alle Pflichten, sondern auch in alle Rechte des Voreigentümers ein. Einen Auszahlungsanspruch aus der Rücklage hat der neue Eigentümer jedoch ebenso wenig wie der alte Eigentümer.

Grundlage für die Berechnung der Rücklage

beim Verkauf sollte der jeweils aktuelle Stand sein. Über die Höhe der Rücklage beschließt in der Regel die Eigentümerversammlung nach Vorlage eines Instandhaltungsplanes der Verwaltung, wofür es gewiße Richtwerte gibt. Dabei spielt unter anderem das Alter des Hauses wesentliche eine Rolle. Instandhaltungsrücklagen, die mehr als 5 % des Kaufpreises ausmachen, dürften allerdings zur allgemeinen Ausnahme gehören.

Siehe auch: Doppelte Haushaltsführung für nicht verheiratete Paare

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