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Dienstwagen, die Steuer fährt mit

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Finanzen

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Dienstwagen mit persönlicher Nutzungsmöglichkeit

sind in der Wirtschaft zunehmend als Quasi-Entgelt gefragt. Einerseits senken sie die persönlichen Autokosten des Mitarbeiters erheblich; andererseits sind sie bisweilen aus steuerlicher Sicht für beide Seiten attraktiv. Das kann sich aber nun, nach Prüfung des Bundesfinanzhofs ändern.

Bekanntlich berechnet der Fiskus für die Besteuerung des Mitarbeiters 1%

des Bruttoanschaffungswertes des Fahrzeuges als geldwerten Vorteil. Unter dem Strich bedeutet das: Wer einen kleinen, preiswerten Dienstwagen nutzt, fährt billiger. Die Luxusklasse kostet entsprechend mehr. Verständlich, dass eine solche Regelung rechnerische "Fantasien" freisetzt. Siehe auch: Politiker, Nobelkarossen und die CO2 Ausstöße.

Da der Bruttolistenpreis einschließlich Sonderausstattung

die Bemessungsgrundlage für die Steuer ist, könnte man auf die Idee gekommen, lediglich die preiswerte Standardausführung eines Pkw-Modells anzuschaffen und diese nachträglich mit wertvoller Sonderausstattung "aufzumotzen“; zum Beispiel mit einem fest eingebauten Navigationsgerät, Telefon  usw.

Das Magazin "Lohn & Gehalt aktuell“ weist in seiner Antwort auf eine Leseranfrage aber darauf hin, dass hier der Bundesfinanzhof (BFH-Urteil vom 16.2.2005, AZ: VI R 37/04) zumindest teilweise einen Riegel vorgeschoben hat. Das heißt: Auch der nachträgliche Einbau unterliegt unter bestimmten Voraussetzungen der 1-%-Regelung.

Demnach richtet sich die Einbeziehung des geldwerten Vorteils durch die 1-%-Methode bei Dienstwagen nach 2 Kriterien:

  • 1.  Die Sonderausstattung muss fest im Firmenwagen eingebaut sein.
  • 2.  Zwischen Ausstattung und Wagen muss ein einheitlicher Nutzung- und Funktionszusammenhang bestehen. Nur der Wert einer Sonderausstattung, die unzertrennbar mit der Art und Weise der Fahrzeugnutzung verbunden ist (wie zum Beispiel ein eingebautes Navigationsgerät), zählt zum Bruttolistenpreis. Solche Gegenstände, die Mitarbeiter unabhängig vom gerade aktuellen Einsatz des Fahrzeuges (Beispiel: Telefon) nutzen können, sind hingegen außer Betracht zu lassen. Siehe auch: KFZ Versicherung

Auch das ist dem Magazin zufolge steuerlich zu beachten: Wird eine Sonderausstattung nachträglich in das Firmenfahrzeug des Unternehmens eingebaut, muss sie erst ab dem Zeitpunkt des Einbaus berücksichtigt werden. Findet der Einbau im Laufe eines Monats statt, ist allerdings eine anteilige Kürzung nicht zulässig.

Der für die Steuer maßgebliche Bruttolistenpreis erhöht sich dann rückwirkend mit Beginn des Monats. Das gilt selbst dann, wenn die Anschaffung der Sonderausstattung erst am Monatsende erfolgen sollte.

"Mit freundlicher Genehmigung: Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, www.vnr.de"

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