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Besteuerung der Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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Rentenbeginn und Besteuerung

Jahr des Rentenbeginns

Besteuerungsanteil in Prozent

bis 2005

50

2006

52

2007

54

2008

56

2009

58

2010

60

2011

62

2012

64

2013

66

2014

68

2015

70

2016

72

2017

74

2018

76

2019

78

2020

80

2021

81

2022

82

2023

83

2024

84

2025

85

2026

86

2027

87

2028

88

2029

89

2030

90

2031

91

2032

92

2033

93

2034

94

2035

95

2036

96

2037

97

2038

98

2039

99

ab 2040

100

Für Folgerenten und Hinterbliebenenrenten gelten Sonderreglungen

die verhindern, dass der Rentner bei Wechsel der Rentenart mit dem höheren Prozentsatz besteuert wird, der für das Jahr des Beginns der Folgerente oder Hinterbliebenenrente gilt. Durch Berücksichtigung von Vorrentenbezugszeiten ist - bei durchgehendem Rentenbezug - der erste Rentenbeginn maßgebend.

Folgen die Renten nicht unmittelbar nacheinander, wird der Rentenbeginn der zweiten Rente um die Laufzeit der ersten Rente gekürzt. Der sich ergebende fiktive Rentenbeginn ist maßgebend für die Ermittlung des Prozentsatzes anhand der Tabelle oben.

Hinweis: Renten, die vor dem 1.1.2005 enden, werden auf den Rentenbeginn der späteren Rente nicht angerechnet. Im 1. Rentenbezugsjahr wird der steuerpflichtige Teil der Rente unter direkter Anwendung des Tabellenprozentsatzes auf die Brutto-Rentensumme festgelegt.

Da die meisten Renten nach dem 1. Januar eines Jahres beginnen

beziehen die meisten Rentner erst ab dem 2. Jahr ihre Rente für ein volles Kalenderjahr. Damit wird der steuerfreie Teil der Rente auch erst im 2. Rentenbezugsjahr verbindlich für die gesamte Rentenbezugsdauer festgelegt (statischer Rentenfreibetrag). Maßgebend hierfür ist der zum Zeitpunkt des Rentenbeginns geltende Prozentsatz aus der Tabelle. Der steuerfreie Teil der Rente ist der Unterschiedsbetrag zwischen dem Jahresbruttobetrag der Rente und dem der Besteuerung unterliegenden Teil der Brutto-Rente (Jahresrentensumme x Prozentsatz).

Ab dem 3. Rentenbezugsjahr wird zur Ermittlung des zu versteuernden Rentenanteils

der Tabellenprozentsatz nicht mehr herangezogen. Vielmehr wird von der Jahresbruttorentensumme der zuvor festgeschriebene statische Rentenfreibetrag abgezogen. Dies hat zur Folge, dass jede Rentenerhöhung aufgrund  einer Rentenanpassung in den Folgejahren voll in die Besteuerung einfließt.