Dübbert & Partner DAS NETZWERK, Versicherungsprüfung, Anlageprüfung, leistungsorientierte und beitragsoptimierte Tarife, das Auswerten des "Kleingedruckten" durch Fachmakler (biometrische Risiken), Fachanwälte (Bank- und Kapitalmarktrecht), gerichtlich zugelassene Rentenberater.

>Zum Datenschutz finden Sie die Ausführungen hier unter diesem Link<

Beiträge

Drucken

Risikoausgleich GKV und Ihre Geld.

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Krankenversicherung

Bewertung:  / 25
SchwachSuper 


Je mehr Krankheiten desto Höher der Risikostrukturausgleich.

Morbi-RSA = gleich höhere Einnahmen für die gesetzlichen Krankenkassen (GKV). Seit 1994 gibt es den Ausgleich. Dieser soll Risikounterschiede zwischen den gesetzlichen Krankenkassen ausgleichen.

Die Öffnung der gesetzlichen Krankenkassen, dazu zählen:

  • Allgemeine Ortskrankenkassen.
  • Betriebskrankenkassen.
  • Ersatzkassen.
  • Innungskrankenkassen.
  • Knappschaft.
  • Landwirtschaftliche Krankenkasse.

Sie alle unterliegen den „Gesetzen“ der gesetzlichen Krankenkassen und sind mehr oder weniger für alle abhängigen und nicht versicherungsfreie Bürger offen. Beitragsbemessungsgrenze. Der versicherte kann wählen welcher Krankenkasse er angehören möchte. Somit hat er ein Sonderkündigungsrecht z. B. Wenn seine Krankenkasse die Zusatzbeiträge anhebt.

Krankenkassen mit unterschiedlich vielen Versicherten und Patienten.

Nun haben die verschiedenen Krankenkassen unterschiedlich viele Versicherte. Unterschiedliche viele gesunde, gut verdienende und junge Versicherte. Oder viele kranke und ältere Versicherte. Bis auf die jeweiligen Zusatzbeiträge, welche jede Krankenkasse, bis zur maximalen Höhe, selber einfordern kann, ist der Beitragssatz gleich. 14,6 Prozent. Die Zusatzbeiträge werden alleine, ohne Arbeitgeberanteil, von den GKV-Versicherten entrichtet.

Morbi-RSA.

Nun reicht aber vielen Krankenkassen diese Überweisung aus dem Gesundheitsfonds nicht aus. Dafür gibt es dann den Morbi-RSA.
Je mehr Kranke eine Krankenkasse zu verzeichnen hat, desto mehr bekommt sie über den Morbi-RSA.


Krankenkassen machen Versicherte kränker als sie tatsächlich sind?

Die sogenannten Volkskrankheiten sind hier eine willkommene „Zusatzeinnahme“ für die GKV.

Das sind zum einen die Erkrankungen selber welche aber oftmals erst durch die Folgen unterschiedlicher Lebensweisen und Gewohnheiten hervorgerufen werden.

  • Alkoholkonsum.
  • Arthrose.
  • Bewegungsmangel.
  • Bluthochdruck.
  • Demenz.
  • Depressionen.
  • Diabetes mellitus Typ 2.
  • Fettstoffwechselstörungen.
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
  • Herzinfarkt.
  • Krebs.
  • Psychische Erkrankungen.
  • Rauchen.
  • Rückenschmerzen.
  • Schlaganfall.
  • Stress.
  • Übergewicht.
  • Und so weiter.

Chronisch Kranke.

"2002 bis 2008 wurden ergänzend auch chronisch Kranke gesondert berücksichtigt, wenn sie in einem zugelassenen, strukturierten Behandlungsprogramm (Disease-Management-Programm, DMP) eingeschrieben waren. Zum 1. Januar 2009 wurde Dieser neu ausgestaltet und darüber hinaus durch die gleichzeitige Einführung des Gesundheitsfonds vereinfacht". Quelle: Bundesministerium für Gesundheit.


 

Ärzte als „Verantwortliche“?

Je mehr die Ärzteschaft also ihre Patienten diesen Volkskrankheiten zuführt, je höher ist der Morbi-RSA für die jeweilige Krankenkasse.
Daraus lässt sich folgern: sollten Patienten ohne wirkliche Erkrankung, rein einer (Abrechnungs-)„Diagnose“ des behandelnden Arztes diesen Volkskrankheiten zugeordnet werden, dient er als Handlanger der Krankenkassen. Siehe auch: Igel-Leistungen.

Krankenversicherte haben eine freie Arztwahl.

Patienten ist anzuraten das sie eine 2. Meinung einholen. Denn jedes überflüssige Medikament und jede unnütz angeratene Therapie kann mehr schaden denn nutzen. Schließlich muss man sich nicht kränker machen lassen als man wirklich ist.

Somit ist auch der Patient aufgerufen eigenverantwortlich zu handeln.

Schlussendlich schlägt sich diese „Diagnosewut“ auch in den GKV-Beiträgen und Zusatzbeiträgen der jeweiligen Krankenkassen nieder. Also direkt in Ihrem Geldbeutel.

Bleiben Sie gesund. D&P - DAS Netzwerk Dübbert & Partner

  • Die Spezialisten der biometrischen Risiken, sorgen für Ihren privaten Krankenversicherungsschutz,  Berufsunfähigkeitsversicherung, Dread Disease Versicherung, Pflegezusatzversicherung.
  • Die Spezialisten der Altersvorsorge beraten Sie zu Ihrer betrieblichen Altersvorsorge, der Hinterbliebenen-Vorsorge und der privaten Altersvorsorge.
  • Die registrierten Rentenberatern kümmern sich um die Sozialversicherung und die Rentenkontenklärung..
  • Die unabhängigen Versicherungsmakler betreuen alle weiteren Versicherungen, wie Hausratversicherung, Haftpflichtversicherung, Rechtsschutzversicherung, Unfallversicherung, und Firmenversicherungen, etc.
  • Die Finanzierungs-Spezialisten finanzieren Ihr Eigenheim und Ihre Photovoltaik-Anlagen.
  • Die Steuerberater betreuen Sie in allen steuerlichen Angelegenheiten.
  • Die Fachanwälte, Rechtsanwälte, der jeweiligen Fachrichtungen beraten und vertreten Sie bei allen Rechtsfragen. Zum Beispiel Bank- & Kapitalmarktrecht.