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Arrestbefehl gegen den Schweizer Vermögensverwalter PICCOR AG

Geschrieben von Dr. Duncker am . Veröffentlicht in Pressemappe

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SCHLATTER Informationen für Finanzdienstleister vom 20.03.2018
Dr. Heiko Hofstätter, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
Schlatter Rechtsanwälte Steuerberater, Heidelberg

Freigegeben zur Veröffentlichung für D&P DAS Netzwerk Dübbert & Partner.

Betrugsvorwürfe gegen sieben Beteiligte der PICAM-Gruppe,

Arrestbefehl gegen den Schweizer Vermögensverwalter PICCOR AG, keine Informationen zum Verbleib von Anlegergeldern, Anleger des PICCOX–Inhaberschuldverschreibung erhalten Zahlungsaufforderungen der Moventum S.C.A., Insolvenz des Haftungsdachs für Vermittler/Berater Varian Defensive Capital GmbH: Was ist passiert? Wir fassen die Geschehnisse kurz zusammen und widmen uns der Frage: Was haben die Berater und Vermittler nun zu erwarten, die PICCOX-Inhaberschuldverschreibungen vermittelt haben?

Angebot der PICAM-Gruppe

Der Schweizer Vermögensverwalter PICCOR AG bot über den Vertrieb in Deutschland unter Mitwirkung des Haftungsdachs Varian Defensive Capital GmbH und der PICCOR GmbH aus Berlin Kapitalanlegern die Möglichkeit, ein Vermögensverwaltungsmandant mit der PICCOR AG abzuschließen. Die Gelder sollten in Finanztermingeschäfte (DAX-Futures) mit über dem Durchschnitt liegender Renditeprognose von bis zu 20 bis 30% über einen Berliner Wirtschaftsprüfer und die VARIAN AG in Liechtenstein investiert werden.

PICCOR/PICAM verwalteten über Jahre (jedenfalls nach eigenen Angaben) rund 300 Millionen Euro von 2000 bis 3000 Anlegern. Es wurden zwei Modelle angeboten: das Hochrendite-Modell mit Totalverlustrisiko und das „Secure“-Modell. Es sollen schließlich zwei Drittel der Anleger das Hochrendite-Modell gewählt haben. Anleger erhielten dann über Jahre hinweg Abrechnungen zu ihren Investitionen, die die versprochenen Prognosen bestätigten.