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Selbständig, Anspruch Erwerbsminderung, gesetzliche RV

Geschrieben von Elisabeth Koppatz am . Veröffentlicht in Pressemappe

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Komplizierte Rente, gesetzliche Rentenversicherung (RV)

Noch komplizierter: Wartezeiten und Anwartschaften

Wer sich selbständig macht, der hat meistens anders im Kopf als über Versicherungen nachzudenken. Das kann ein Fehler sein. Besonders wenn der Versicherungsmakler die Möglichkeiten der gesetzlichen Rentenversicherung im Bezug der Erwerbsminderungsrente nicht kennt und seinen Kunden nicht darauf hinweist.

Gesetzliche Rentenversicherung

Die Wenigsten machen sich nach der Schule oder dem Studium selbständig. Vielmehr beginnen sie eine Lehre, anderweitige Ausbildung oder Anstellung mit sozialversicherungspflichtigen Einkommen. Damit sind sie schon mal in der gesetzlichen Rentenversicherung (RV). Dann, mit Aufnahme der Selbständigkeit, verabschieden sie sich von der gesetzlichen Kranken- und Rentenversicherung. „Endlich kann ich selbst bestimmen“ wie ich meine Altersvorsorge gestalten will.

Das kann ein grober Fehler sein

Vielen Selbständigen ist nicht bekannt, dass sie mit freiwilligen Beiträgen, Mindestbeitrag monatlich 84,15 Euro (2016), Ihre Ansprüche zur Erwerbsminderungsrente und Hinterbliebenenrente aufrecht erhalten können.

„Wenn Sie aus einer versicherungspflichtigen Beschäftigung ausgeschieden sind, zum Beispiel weil Sie sich selbstständig gemacht haben und diese selbstständige Tätigkeit nicht versicherungspflichtig ist, verlieren Sie ohne weitere Beitragsleistung unter Umständen Ihre Anwartschaft auf eine Rente wegen Erwerbsminderung“. Zitat aus siehe Rentenversicherung Bund


 

Private Versicherungen bei Selbständigkeit

Nicht immer ist es ratsam sich komplett aus den Sozialversicherungen zu verabschieden. Besonders bei der Berufs- Erwerbsunfähigkeitsversicherung. Hier sind die Beiträge und die Gesundheistprüfung zu beachten. Somit kann der Verbleib und der freiwillige Weiterversicherung bei der RV durchaus sinnvoll sein.

Eine fundamentierte Beratung von einem Versicherungsmakler wäre angeraten. Aber, dass entbindet nicht von einer eigenen Verantwortung. Blindes Vertrauen in den Rat des Versicherungsverkäufers kann auch ins Auge gehen.

Achtung:

  • Die Frist, einen Versicherungsmakler für Falschberatung haftbar zu machen, beträgt 10 Jahre.
  • Ein direkter Zugriff, auf die Vermögensschadenversicherung des Versicherungsmakler, durch den Kunden besteht nicht.

Fristen zur freiwilligen Weiterversicherung beachten

Nach Aufnahme der Selbständigkeit bleiben Ihnen Fristen um sich freiwillig weiter zu versichern. Das geschieht auf Antrag bei der Rentenversicherung (RV) Auch die Beratung kann hier erfolgen.

Der Versicherungsmakler als Ansprechpartner

Dem Versicherungsmakler wie auch dem Kunden kann hier das Sachwalterurteil hilfreich sein. Keine Frage, Versicherungen kosten Geld. Achten Sie auf die Tücken im Kleingedruckten bei allen privaten Absicherungen.

Im Anfangsstadium der Selbständigkeit ist Geld meistens knapp bemessen. Um so wichtiger sind die Existenz sichernden Versicherungen.
So viele notwendige Versicherungen wie nötig, so wenige unnütze und teuer Versicherungen wie möglich.

Auch eine freiwillige Arbeitslosenversicherung kann sinnvoll sein

Was passiert wenn die Selbständigkeit nicht hinhaut? Versichert gegen Arbeitslosigkeit?  Hier geben die Arbeitsagenturen Auskunft.

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